Kleiner Prix Walo 1986
Alexi Nay und Marcus Hobi präsentierten sich erstmals im
Herbst 1983 in Laax mit eigenen Liedern und rätoromanischen
Volksliedern. Das positive Echo motivierte sie, im Verlaufe
der 80er und anfangs der 90er Jahre drei Produktionen
zu veröffentlichen: «Ina canzun» (1984), «In clom» (1986)
und «Anavon» (1990).
Ein weiterer Meilenstein in ihrem Schaffen war die Auszeichnung
mit dem «Kleinen Prix Walo» im Jahre 1986 für ihre
künstlerische Leistung. Dabei machte vor allem das Lied
«Il clom dalla Greina» von sich reden. Weitere Auszeichnungen
wie der Kulturpreis «Pader Flurin Maissen» (1990) und
der Förderpreis des Kantons Graubünden (1991) folgten.
In ihrer Musik loten die beiden Liedermacher verschiedene
Stimmungen aus. Dabei wechseln sich nachdenkliche Momente
mit fröhlichen ab und immer überwiegt dabei die Hoffnung.
Alexi Nay und Marcus Hobi erweitern ihre musikalische Palette,
indem sie mit anderen Musikerinnen und Musikern
zusammenarbeiten. In den ersten Liedern dominieren die zwei
Stimmen und die Gitarrenbegleitung, später kommen
verschiedene Instrumente dazu und bringen neue Farben in
ihre Lieder doch immer bleibt der zweistimmige Geang
im Zentrum.
Die neuste Produktion «Salischina» (2008) zeigt wiederum all
diese Facetten, welche die Musik von Alexi Nay und Marcus Hobi
ausmachen. Es sind gleichsam die Früchte langjährigen
Zusammenarbeit, in der Text und Musik jeweils eine gelungene
Einheit bilden.